Ob Achsenversätze, zu hohe Drehmomente oder die Notwendigkeit transmissiver Messungen – für Anwendungen dieser Art geeignet sind berührungslose Winkelsensoren, bei denen zwischen dem sich drehenden Magneten und dem eigentlichen Messsystem kein direkter Kontakt besteht. Dabei wird der Permanent-Magnet in der Regel kundenseitig am sich drehenden Objekt (Welle) befestigt, wodurch Achse und Messsystem komplett voneinander getrennt sind. Folglich sind keine axial und radial wirkenden Kräfte vorhanden, die einen erhöhten Verschleiss verursachen und die Lebensdauer des Sensors negativ beeinträchtigen könnten. Berührungslose Drehgeber basieren auf einem magnetischen, kontaktlosen Messprinzip.
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Demnach sind sie nicht nur verschleissfrei und robust gegenüber externen Einflüssen, sondern wissen auch durch Faktoren wie Langlebigkeit, Genauigkeit und Auflösung zu überzeugen. Sie sind sowohl als Standardkomponenten als auch in kundenspezifischen Auslegungen erhältlich und weisen – je nach Ausführung – Toleranzen gegenüber Achsversätzen von einigen Millimetern auf. Zudem wissen sie durch Leistungsmerkmale wie maximal 14 Bit Auflösung bei einer Linearität von ±0.3% zu überzeugen. Berührungslose Drehgeber sind oft auch aus preislicher Sicht attraktiv. So führt der einfachere Aufbau zu einer deutlichen Reduktion der Produktionskosten und folglich zu merklich tieferen Preisen.