Motorendrehzahl flexibel messen

Die präzise Drehzahlmessung von Motoren mithilfe herkömmlicher Methoden (z. B. innenliegende Sensorlager, optische Encoder) ist ein schwieriges und fehlerbehaftetes Unterfangen. Schwierigkeiten bereiten unter anderem eine ungenügend robuste Elektronik, zu grosse Einbautoleranzen zwischen Codescheibe und optischem Modul, zu starke temperaturabhängige Materialausdehnungen oder Anfälligkeit gegenüber Staub. Um dieser Problematik zu begegnen, hat Contelec ein neuartiges Sensorkonzept lanciert. Bei dieser auf der Vert-X MH-X2-Technologie basierenden Lösung erfasst ein flacher, aussenliegender Sensor die Drehzahl der Hauptwelle – berührungslos. Dazu muss in die Hauptwelle lediglich ein Gewinde eingebracht werden, um den Magnetgeber zu befestigen.

Die Sensoreinheit ihrerseits wird auf der Rückseite des Motors beziehungsweise auf dem Lüftergehäuse befestigt und ausgerichtet. Damit sich der Luftstrom nur unwesentlich verändert, ist die Bauform der Sensoreinheit entsprechend optimiert. Um den Einbau zu vereinfachen, sind von Contelec vorkonfigurierte inkremental Drehgeber erhältlich. Diese lassen sich mit verschiedenen, kundenspezifischen Impulszahlen (Pulse pro Umdrehung und Kanal) programmieren. Das Encoderkonzept mag mit beeindruckenden Leistungsmerkmalen zu überzeugen. Dazu gehören u. a. die Auflösung von bis zu 12 Bit (Quadratur) und die verschiedenen zur Wahl stehenden Schnittstellen (TTL, Differentiell RS422, Push-Pull/HTL, Open collector). Bedeutsam ist ferner, dass sich die robusten, voll vergossenen inkremental Drehgber (IP68) nicht nur in neue Motoren einbinden lassen. Vielmehr können auch bestehende Motoren einfach nachgerüstet werden. Für den Einbau von grosser Wichtigkeit ist ferner der grosse zulässige Versatz in axialer und radialer Richtung.

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